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Mittwoch, 12. März 2014

Zum 2. Quartal 2014


Die Popularitaet des Landgutes Borsig hat sich enorm entwickelt!

Durch das Bio-Hotel und das Speiseangebot im Restaurant  kommen qualitaetsbewusste Besucher und Gaeste - auch fuer die besonderen Anforderungen an Tagungen (Ruhe und Konzentration, Naehe und dennoch Abgeschiedenheit mit Kontemplation)
finden sich umweltbewusste Organisationen und Institutionen gerne ein, so dass sich Aenderungen in der Nutzung zwangsweise ergeben (u.a. Verwalterhaus, Getreidespeicher, Brennerei).

Vielfaeltige Massnahmen und diverse Themen sind in Arbeit:
die Teil-Praesentation der agrarhistorischen  Sammlung (vorbereitet u.a. durch Dr. Siller) in Kooperation mit dem daVinci-Campus, die Zur Verfuegungstellung von Raeumlichkeiten fuer  Praktikanten und Kreative (Artist-in-Residence heisst es heutzutage), die Bildung von speziellen Buchsammlungen (Berlin und Architektur, Brandenburg, Kunst & mehr), an ausgewaehlten Orten auf dem Landgut u.a. auch die Intensivierung des Blog-Archivs (Geschichte der Familie Borsig), um nur einige Beispiele zu nennen.

Nach laengeren Erfahrungen mit dem temporaeren Hoflaedchen in der Brennerei wird es nun einen Hofladen im Kornspeicher geben,- dieser liegt ebenerdig und ist so auch besser zugaenglich.
Besser zugaenglich wird so auch die Flaeche fuer Cultura sein. Das Workshop-Angebot der Offenen Werkstatt basiert auf fuenf Jahren Erfahrungen durch die Maßnahmen von Dr Siller; interessierte Gruppen kennen das Angebot aus dem Internet und anderen Ankuendigungen und koennen sich im Veranstaltungsbuero des Landgutes melden oder beim Foerderverein,  gefuehrt von Dr. Siller.

Das Projekt Wachsende Buecherei entwickelt sich zeitgemaess. Frau Dr Rosenthal liest ehrenamtlich weitere Abschnitte aus dem Kinderbuch Die Reise nach Sundevist von Benno Pludra, die -ueber www.radio-tv-lgb.com,- von Kindergaerten und Eltern fuer die Kleinen genutzt werden koennen.

Nach wie vor steht Frau Stuewe in Strick-Workshops mit ihren handwerklichen Strickkenntnissen nach Anmeldung zur Verfuegung, besonders vor Ostern, Pfingsten, Weihnachten ist der Bedarf groß.


Schaun' wa' ma' !




Montag, 10. März 2014

Aktivitäten mit Kooperationspartnern


Die Dachgesellschaft fuer weitere NRO-Projekte (DGFK) arbeitet in einem Netzwerk, zu dem auch CULTURA gehoert. Ehrenamtliche Mitarbeiter mit langjaehrigen Projekterfahrungen sind auch in Auslandsprojekten taetig.
Dieses Jahr war Renate Perner erneut in Kamerun. Im Rahmen von CULTURA war sie mehrfach auch fuer Kinder-Projekte in GrossBehnitz.
Das Team in Kamerun bestand dieses Jahr aus der Schweizerin Marlis Bartkiewitz-Schmid (DGFK), Renate Perner (DGFK), sowie Prof. Pintsch (DGFK, CULTURA),- mit Unterstuetzung des SES, Bonn.
In Kamerun hat CAT, schon vor der Ankuendigung der Zentralregierung in Yaounde, im Rahmen von Pilot-Projekten fuer den Umweltschutz gearbeitet und dabei –auf spielerischem Weg-  Kinder mit einbezogen.
Dieses Jahr wurden aus Alt-Papier Tragetueten hergestellt und die Kinder auf die Umwelt-Problematik bei der Benutzung von Platiktueten aufmerksam gemacht. Der PD von CAT, Mr Victor, wird die Ergebnisse in einer Besprechung mit dem zustaendigen Minister in der NW-Region vorstellen, Presse und Fernsehen berichteten bereits ueber das Pilot-Projekt von CAT (siehe auch:www.scopenews.org).








Cultura Aktuell


1. Abgesehen von dem Workshop-Angebot in GrossBehnitz fuehrt Dr Siller nun auch monatliche Informationsbesuche fuer Interessierte durch. Bisher wurde
am 23.01. die Fazenda Riewand besucht, am 27.02. die Fazenda Gut Neuhof und am 27.03. die Buddhistische Klosterschule Paewesin.

2. Am Valentinstag (14.2.) fanden sich zum 5. Mal Gaeste und Besucher bei Cultura ein. In der Weinstube im Souterrain gab es Kaffee und Kuchen, sowie einen Vortrag mit Bildbeispielen zum Thema Vogelbeobachtungen durch Herrn Dr. Rosenthal

3. Herr Spengler gab eine Sonderfuehrung durch die Lithographie-Werkstatt, die von Interessierten und zahlenden Hotelsgaesten fuer dreitaegige Workshops zur Verfuegung steht.

 Dr. Rosenthal
 Frau Rosenthal
 Frau Stuewe
 Frau Walther

 Herr Spengler - Lithografie Werkstatt

Dienstag, 4. Februar 2014

Ueber Zertifizierungen und mehr

Auch wenn die Zusammenhaenge bizarr erscheinen,- anlaesslich der diesjaehrigen Internationalen Spielzeugmesse in Nuernberg nutzte die Initiatorin der Frauen-Selbsthilfeprojekte in Pakistan und anderen Laendern, Dr Siller, wieder die Gelegenheit zu Gespraechen mit ihren ehemaligen Lieferanten aus dem In- und Ausland. Man tauschte sich ueber Veraenderungen aus und die Entwicklungen im Zertifizierungsbereich fuer Spielzeug und Kunsthandwerk. Insgesamt muss man feststellen: Es gibt kaum einen Bereich, in dem das Zertifizierungswesen nicht Einfluss ausuebt. Dr Siller beraet nach wie vor in Auslandsprojekten, aber auch hier, und das ist der angedeutete Zusammenhang, helfen ihre Kenntnisse und Erfahrungen bei Cultura,- nicht auszuschliessen ist es, dass eines Tages ein spezieller Hofladen von ihren speziellen Erfahrungen profitieren wird.



Ueber ein Beispiel fuer Vernetzung, Unterstuetzung und Kooperation

In der Regel erfreuen den Zeitgenossen Taten, von denen er hoert. Aktiv zu werden, das ist meistens eine andere Geschichte, die weniger erfreut, denn da heisst es anpacken. Das ist muehsam. Erahnt man dann noch die  Probleme der Finanzierung von Projekten, dann erhoeht das zumeist die Anzahl der Entschuldigungen und triftigen Gruende, die gerade jetzt eine irgendwie geartete Unterstuetzung verhindern.
Schaut man in der Runde herum, so gibt es viele, aber auch wieder wenige Projekte exotischer Art. Das Projekt NCS in Sri Lanka ist ein gutes Beispiel dafuer. Die graue Eminenz, immer wird ein beseelter Motor benoetigt der bestaendig weitermacht, ist im Falle des NCS- Projektes Ilona Launhardt aus Buschow im Havelland. Ein gluecklicher Zufall fuehrte die Wienerin Dr Senta Siller vor Jahren ueber die DGFK aus Berlin ueber Potsdam nach GrossBehnitz,  wo der Foerderverein Cultura ein weites Feld lokal, regional, national und international bearbeitet, ohne darueber grosse Reklame zu verbreiten.
Die beiden Frauen diskutierten unlaengst darueber, welche Moeglichkeiten fuer einen Austausch denn bestehen. Eine Unterstuetzung von Sachspenden wurde erfolgreich ermoeglicht,- wie sieht es aber aus fuer die Einbeziehung Interessierter, fuer Projektmitarbeit, aber auch betreute Reisen mit z.B. Havellaendern?


SCHUELER-PROJEKT

Nach vorbereitenden Gespraechen besuchte eine Schuelergruppe des Freiherr-von-Stein-Gymnasiums aus Berlin-Soandau das Landgut Borsig in GrossBehnitz, um sich dort, beim Foerderverein Cultura, ueber das Landgut und dort speziell ueber die Kooperation von Cultura mit der DGFK zu informieren.
Im Rahmen des MSA / Praesentationspruefung Erdkunde, Thema: Hilfe zur Selbsthilfe, war die Arbeitsgruppe, bestehend  aus Ivana Wirtz, Vivien Hoinkis, Mailinda Limani besonders an der Art und Weise der Entwicklungshilfearbeit der DGFK interessiert.

Die Projekt-Initiatorin Dr Siller informierte ueber ihre langjaehrige Arbeit vor Ort. Dabei wurde das besondere Element dieser Unterstuetzung deutlich: nicht die Unterstuetzung durch reine finanzielle Zuwendungen oder Sachspenden helfen, sondern die uneigennuetzige Zuwendung vor Ort, verbunden mit der persoenlichen Zuruecknahme und des Respektierens der jeweiligen lokalen traditionellen Kultur.

Dr Siller zeigte an verschiedenen Beispielen handgefertigte  Puppen, deren Besonderheit die jeweilige traditionelle Bekleidung ist und im Hoflaedchen auch besondere kunsthandwerkliche Muster aus den Projektlaendern der DGFK.

Das Landgut des Eigentuemers Herrn Stober ist ein gutes lokales Beispiel fuer ein Alleinstellungsmerlkmal in erfolgreichen Projekten. Wirtschaft und Technik mit Einbeziehung des Sozialen sind die drei wichtigen Elemente fuer erfolgreiche Projekte. In GrossBehnitz kommt als Besonderheit die Landschaft und die Geschichte  hinzu.
Das verbindende Element von CULTURA  auf dem Landgut Borsig sind
-Kunsthandwerk,
-alternative Technik,
sowie
-Kommunikation und Information.
Das Kunsthandwerk sind im speziellen Fall die Puppen
(Herr+Frau Borsog von 1866, das Jahr, in dem der preussische Dampfmaschinenkoenig, das Landgut erwarb),
die alternative Technik, die hier durch Regenwasserzisterne fuer die Toilettenspuelung, Solar-Panele auf dem Dach des Bio-Hotels, die lokale Beheizung des Gesamtprojektes durch Pellets, sowie betr. Kommunikation und Information dass InternetRadio-Projekt.

Ergaenzend erfuhr die Arbeitsgruppe auch die Art der Vernetzung mit den anderen Projekten, sowie den speziellen Moeglichkeiten der Kinder-, Jugend- und Studentenarbeit.


Resultate des Workshops

FILZEN und KORBFLECHTEN



















SCHNITT und SCHNEIDERN